Privnote – Nachrichten mit Selbstzerstörung auf dem iPad
Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an die TV-Serie “Kobra, übernehmen Sie” aus den 60er und 70er Jahren erinnern. Der Agent Jim Phelps erhielt seine Aufträge per Tonband, das sich nach dem Abspielen der Nachricht selbst zerstörte – natürlich nicht ohne ihn mit den Worten “Dieses Band wird sich in fünf Sekunden selbst vernichten. Viel Glück, Jim.” an den Selbstzerstörungsmechanismus zu erinnern. Danach stieg ein wenig Rauch aus dem Abspielgerät und das Tonband hatte sich inklusive Nachricht in Luft aufgelöst.
Als Agent werden Sie wohl nicht arbeiten und Geheimaufträge ausführen, für Nachrichten, die sich nach dem Lesen selbst zerstören, gibt es aber trotzdem massig Anwendungsgebiete. Der Web-Dienst Privnote ermöglicht das Erstellen solcher Nachrichten in digitaler Form, die nach dem Lesen sofort im ewigen Datennirvana verschwinden.
In maximal zwei simplen Schritten wird die Nachricht erstellt und versendet: Nachricht in ein Textfeld eintippen und seine E-Mail-Adresse angeben, falls man eine Lesebestätigung benötigt. Zur Erleichterung der Identifikation einer Nachricht kann man noch eine Referenz angeben. Privnote erstellt einen Link, in dem der Schlüssel zur Dekodierung der Nachricht enthalten ist. Den Link muss der Nutzer manuell per Mail oder Instant Messaging an einen einzelnen Adressaten versenden. Sobald der Link aufgerufen und die Nachricht gelesen wurde, kann sie nicht mehr erneut abgerufen werden. Möchte man eine Nachricht zerstören, weil sie der Empfänger doch nicht lesen soll, ruft man den Link selbst auf. Nachrichten, die älter als 30 Tage sind, werden automatisch gelöscht. [Weiterlesen]





